Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege

Oberösterreich

Netzwerktreffen

„Donau-Limes als UNESCO Weltkulturerbe – Chance und Wegbereiter“

Mi, 21. September 2016, 10:15 – 16:30 Uhr

u.a. mit OÖ. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Landeskulturdirektor Mag. Kräter

Anlässlich der Einreichung zur Erweiterung der UNESCOWelterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“ um den österreichischen und bayerischen Abschnitt des Donau-Limes von Regensburg bis Hainburg laden Sie die Direktion Kultur des Landes OÖ und die ARGE Donau Österreich in Kooperation mit den Bundesländern Niederösterreich und Wien sowie dem Bundeskanzleramt (Kunst und Kultur) zu einem Netzwerktreffen zwischen Kultur und Tourismus.

Veranstaltungsort: Schlossmuseum Linz (Festsaal), Schlossberg 1, 4020 Linz

Veranstalter: Amt der OÖ. Landesregierung, Kulturdirektion

Um Anmeldung zu den einzelnen Programmpunkten per E-Mail – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
oder telefonisch - 0732/7720 15658 - wird ersucht.

Caspar Zeitlinger – Industriepionier und erster Bürgermeister Micheldorfs

Zum 150. Todestag

Martin Osen1 Caspar Zeitlinger Portrait Autogramm

Caspar Zeitlinger (4. Jänner 1798–22. Februar 1866) war ein bedeutender österreichischer Industrieller des Vormärz. Um 1845 beschäftigte er in seinen Sensenwerken über 450 Mitarbeiter und erzeugte jährlich 200.000 Sensen, die als wichtigster Exportartikel Österreichs weltweit exportiert wurden. Er war einer der größten Privatunternehmer der Monarchie und erster Bürgermeister seiner Heimatgemeinde.

Als Caspar Zeitlinger 1798 geboren wurde, war Micheldorf bereits seit Jahrhunderten Zentrum der europäischen Sensenproduktion. Sensen waren als absolute High-Tech-Produkte ihrer Zeit wichtigster Exportartikel der Monarchie. Alle Vorfahren Caspar Zeitlingers hatten seit Generationen Sensenwerke betrieben, der berufliche Weg war also vorgezeichnet. Er verstand es allerdings, diese besondere Ausgangslage zu nutzen.

Weiterlesen: Caspar Zeitlinger – Industriepionier und erster Bürgermeister Micheldorfs

BDA: Richtlinien für Bauhistorische Untersuchungen

Im Rahmen der Denkmalmesse „Monumento“ in Salzburg wurden vom Bundesdenkmalamt diRichtlinien Bauhist.Untersuchungen Covere neuen „Richtlinien für Bauhistorische Untersuchungen“ vorgestellt. Es ist heute weitgehend unbestritten, dass vor den Maßnahmen am Denkmal Bestandsaufnahmen und Voruntersuchungen zu stehen haben, die eine Handlungsgrundlage darstellen, Planungssicherheit erbringen und damit auch die Erhaltung und Erschließung der Denkmalwerte am Objekt gewährleisten. Die denkmalfachliche Leistungsfähigkeit dieser Erhebungen und die wirtschaftliche Umsetzbarkeit hängen jedoch davon ab, dass über Themenstellung, Umfang und Vertiefung der Untersuchungen Klarheit besteht und dass diese Parameter im Vorfeld anlass- und objektbezogen definiert und vereinbart werden. Auf dieser Grundlage soll sowohl eine denkmalfachlich tragfähige inhaltliche Struktur gewährleistet, als auch eine zielsichere finanzielle Kalkulation ermöglicht werden, die sich durch Preisreferenzierung oder Vergleichsanbote absichern lässt. Die nachvollziehbare Festlegung eines Leistungspakets gemäß den vorliegenden „Richtlinien“ soll eine für alle Seiten verlässliche Grundlage für Preisanfragen und Auftragsvergaben bilden.

Weiterlesen: BDA: Richtlinien für Bauhistorische Untersuchungen

Die „Rieglmühle“ - Sanierung eines barocken Juwels

Denkmalpreise des Landes OÖ 2015: Wir stellen die Preisträger vor!

Im Rahmen eines Festaktes in den Redoutensälen in Linz wurden am 19. September 2015 dieRG 1 Denkmalpreise des Landes Oberösterreich von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer verliehen. Das Land Oberösterreich vergibt diesen Preis bereits zum elften Mal und ist damit nach wie vor das einzige Bundesland, das herausragende Projekte in diesem Bereich mit einem Landespreis auszeichnet und somit die Bedeutung zeitgemäßer Denkmalpflege hervorhebt. Der Denkmalpflegepreis wird für beispielhafte Sanierungen von historischen Objekten, die unter Denkmalschutz stehen, vergeben. Die eingereichten Objekte müssen sich im Bundesland Oberösterreich befinden, und ihre Restaurierung bzw. Sanierung muss vom Bundesdenkmalamt/Landeskonservatorat für Oberösterreich positiv beurteilt werden. Neben den denkmalpflegerischen Maßnahmen wird auch die ausreichende Nutzung mitbewertet, wobei auch innovative Aspekte berücksichtigt werden. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gemeinden, Pfarren, Vereine oder auch Institutionen, die in den letzten Jahren ein Denkmal gerettet, saniert, restauriert oder barrierefrei gestaltet haben. 2015 wurden insgesamt 36 Projekte für den Denkmalpreis eingereicht, eine Fachjury hat die Preisträger ausgewählt.

Wir möchten Ihnen in den nächsten Monaten einige Siegerprojekte vorstellen. Den Beginn macht das Projekt von Michael Leimer, der für die Instandsetzung der „Rieglmühle“ in Untermaseldorf mit dem Denkmalpreis des Landes Oberösterreich 2015 ausgezeichnet wurde.

Foto: Michael Leimer

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