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Anton Bruckner im Salzkammergut. Wissenschaftliches Symposion der OÖ Landes-Kultur GmbH und des Anton Bruckner Instituts am 9. & 10. September 2026 in der Trinkhalle Bad Ischl.
Im Laufe seines Lebens weilte Anton Bruckner oft im Salzkammergut. Ab 1863 kam er immer wieder zum Geburtstag des Kaisers Franz Joseph I. sowie zu anderen festlichen Anlässen des Kaiserhauses als Hoforganist nach Bad Ischl. In diesem Zusammenhang spielte er nicht nur die Orgel, sondern nahm auch am kulturellen Geschehen der Stadt teil, besuchte Freunde und Bekannte und machte Ausflüge in der näheren Umgebung.
International anerkannte Wissenschaftler:innen beschäftigen sich beim diesjährigen Symposion sowohl mit Bruckners Aufenthalten im Salzkammergut, als auch mit seinem dortigen kulturellen Umfeld sowie den Menschen, mit denen er vor Ort Kontakt hatte.
Anmeldung nicht erforderlich, Teilnahme kostenlos. Hier geht's zum folder samt Programmdetails.
Sa, 3. Oktober 2026, um 19.00 Uhr im Kulturzentrum Gosau
"Das Gosautal" - Ein Juwel der Historischen Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergut. Eine Entdeckungsfahrt in das Gosautal auf 443 Buchseiten. Wissenschaftlich konzipiert und herausgegeben von Univ.-Lektor Dipl.-Ing. Dr. Hans Peter Jeschke.
Das Buch lädt auf 443 Seiten und mit rund 200 Bildern zu einer vielseitigen Spurensuche durch Landschaft, Geschichte sowie Natur- und Kulturerbe der Region ein. Der Bogen reicht von Alm- und Forstwirtschaft, Paarhöfen und Schleifsteinhauern über Tracht, Mundart, Musik und gelebte Traditionen bis zur evangelischen und katholischen Geschichte. Weitere Schwerpunkte führen zu Geologie, Fossilien und Erdgeschichte sowie in das Natura-2000-Schutzgebiet Dachstein mit seiner Karst- und Höhlenwelt.
Anschaulich wird auch die vom Salz geprägte Entwicklung des Salzkammerguts beleuchtet. Die Entdeckung der Alpen, Biedermeier, Sommerfrische und früher Tourismus sowie bedeutende Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur, Wissenschaft und Technik ergänzen das facettenreiche Bild. Den Blick in die Zukunft richten Fragen zu Schutz, Pflege und Entwicklung der UNESCO-Weltkulturerbelandschaft.

So, 27. September 2026
Unter dem Motto „Denkmale: Wert für alle.“ lädt das Bundesdenkmalamt am 27. September 2026 dazu ein, kulturelles Erbe bei freiem Eintritt zu entdecken. Das vollständige Programm mit mehr als 40 Denkmalen und elf Touren in Oberösterreich ist online unter www.tagdesdenkmals.at abrufbar. Österreichweit können ca. 300 Denkmale und Touren erkundet werden.
Rund 40.000 Objekte stehen in Österreich unter Denkmalschutz. Einige dieser Denkmale sind gar nicht oder nur eingeschränkt zugänglich. Einmal im Jahr öffnen sich die Türen für Besucher:innen: Am Tag des Denkmals bietet sich die Gelegenheit, das kulturelle Erbe Österreichs zu entdecken und zu erleben.
Mehr Informationen rund um den Tag des Denkmals gibt es auf www.tagdesdenkmals.at
VORTRAG des Forschungsnetzwerks Circum Lauriacum im Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz: Mi, 23. September, 18.30 Uhr
Die archäologischen und geophysikalischen Untersuchungen im Raum Enns und St. Pantaleon-Erla durch das Forschungsnetzwerks "Circum Lauriacum" haben in den letzten Jahren unerwartete Ergebnisse erbracht. Diese werden nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im Raum St. Pantaleon-Erla (NÖ) ist einem interdisziplinären Forschungsteam eine Jahrhundertentdeckung gelungen: Mit modernen geophysikalischen Untersuchungsmethoden wurde eine bislang unbekannte römische Stadt am Donaulimes wiederentdeckt – ein völlig unerwartetes Ergebnis, das neues Licht auf Roms Präsenz beiderseits der Enns wirft. Am 23. September 2026 findet am Vormittag die Pressekonferenz zu dieser wissenschaftlichen Sensation statt, und am Abend präsentieren Mitglieder des Forschungsnetzwerkes CIRCUM LAURIACUM die aktuellen Erkenntnisse im Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz.
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